Dienstag, 22. April 2008
hier wieder 10 Alben, die mich durch den März gebracht haben (zufällige Reihenfolge):

1. Bole 2 Harlem - Vol. 1
2. Watcha Clan - Diaspora Hi-Fi
3. Ma Valise - Maya Ye
4. Massilia Sound System - Oaï E Libertat
5. Karamelo Santo - Antena Pachamama
6. Gaetano Fabri - Nuit Tsigane
7. Transglobal Underground - Moonshout
8. Les Boukakes - Bledi
9. Magnifico - Grande Finale
10. V.A. - Putumayo present: Latin Reggae



Es gibt einiges aufzuholen...

Am Anfang jeden Monats werden die World Music Charts Europe hier veröffentlicht. Über 50 DJs verschiedener Radiostationen in ganz Europa wählen ihre aktuellen Favoriten. Hier wie immer eine kurze Vorstellung der Top 3 des Monats April und anderer interessanter Trends, die sich vielleicht aus den Charts herauslesen lassen....

1.800 von Mercan Dede
Ziemlich harte Kost, die uns die Juroren der World Music Charts in diesem Monat vorsetzen. Mercan Dede stammt aus der Türkei und vermischt elektronische Sounds mit traditionellen Musikinstrumenten und Melodien. Also eigentlich genau die Mischung, die mich normalerweise begeistert. Aber Mercan Dede fährt das Tempo seiner Stücke so weit herunter, dass einem die imaginären Räucherstäbchen schon in der Nase jucken und man die Musik als öde Meditationsgrundlage abqualifiziert. Dies umso mehr, da der Titel 800 an den islamischen Mystiker Mevlana erinnern soll, der vor 800 Jahren geboren wurde. Dabei hat die Platte durchaus ihre faszinierenden Momente wie etwa der Titelsong, bei dem der türkische Rapper Ceza zu osteuropäisch klingenden Blassektionen rappt. Aber insgesamt ist mir die Musik dieser Platte zu ruhig und entspannend - etwas weniger Sphärenklang und etwas mehr Beats sind mir bedeutend lieber.......

Die Songs der CD (und auch der älteren Platten) kann man sich übrigens per Stream komplett (?) auf der Homepage von Mercan Dede anhören..

2. FRAGILE BEAUTY von Huong Thanh
Ich bin immer noch erstaunt und finde keine plausible Erklärung dafür, dass eine vietnamesische Sängerin die World Music Charts stürmen kann. Überhaupt nicht meine Musik..........






3. THE MANDE VARIATIONS von Toumani Diabate
Toumani Diabate hat nach der Big - Band - Platte "Boulevard de l'Independance" jetzt ein traditionelles Solo-Album eingespielt. Die Musik ist zwar recht folkloristisch, aber die Hörproben auf der myspace-Seite klingen sehr vielversprechend. Auf der Platte kann man hören, wie virtuos Tomani Diabate sein Instrument, die Kora beherrscht - aber neben allem technischen Können zeichnet sich die Platte auch durch gekonnte und stimmige Arrangements aus. Auch wenn ich bisher nur wenige kurze Fragmente der Platte kenne, scheint es eine wirklich schöne Platte zu sein......



Auf den restlichen Plätzen finden sich keine besonders aufregenden Neuerscheinungen. Nach den vielen afrikanischen Wiederveröffentlichungen hat das Revival-Fieber jetzt auch den Balkan erreicht. Mit der Reihe "SOUNDS FROM A BYGONE AGE" erinnert die Plattenfirma Asphalt Tango an Balkan-Heroen längst vergangener Tage. Mit der 5. Compilation, die Songs der Rumänin Gabi Lunca enthält, gelang der Reihe erstmals (?) der Sprung in die Charts.
Ansonsten gibt es Folklore aus Frankreich, Brasilien und Kroatien und den bemerkenswerten Sampler BLACK STARS - GHANAS HIPLIFE GENERATION, der einen guten Überblick über die lokale Rapszene in Ghana bieten soll.
Und in 10 Tagen gibt es schon die World Music Charts Mai!



Sonntag, 2. März 2008
hier wieder 10 Alben, die mich durch den Februar gebracht haben (zufällige Reihenfolge):

1. Karamelo Santo - Antena Pachamama
2. Panteon Rococo - Panteon Rococo
3. Ma valise - Maya Ye
4. Jammin Inc - Mit Anlauf
5. Karamelo Santo - Antena Pachamama
6. Villa Ada Crew - Nuovo Giorno
7. El Puchero del Hortelano - Harumaki
8. Watcha Clan - Diaspora HiFi
9. VA - Achilifunk
10. Talco - Combat Circus



Am Anfang jeden Monats werden die World Music Charts Europe hier veröffentlicht. Über 50 DJs verschiedener Radiostationen in ganz Europa wählen ihre aktuellen Favoriten. Hier wie immer eine kurze Vorstellung der Top 3 des Monats März und anderer interessanter Trends, die sich vielleicht aus den Charts herauslesen lassen....

1. DIASPORA HI-FI von Watcha Clan
Endlich mal wieder ein Spitzenreiter so ganz nach meinem Geschmack. Die wilden Soundmixer von Watcha Clan haben (nicht nur) meines Erachtens ein phantastisches Album herausgebracht. Die Mischung aus arabischen, jüdischen, osteuropäischen, Reggae- und Dubsounds ist hervorragend gelungen und die CD zur Zeit mein musikalischer Dauerbegleiter....


2. FRAGILE BEAUTY von Huong Thanh
Eine Platte aus Südostasien in den Top-3 der Weltmusikcharts - das geschieht nicht allzu häufig. Huong Thanh stammt aus Vietnam und hat ihre Platten gemeinsam mit dem vietnamesischen Jazz- Gitarristen Nguyên Lê aufgenommen. Für meine Ohren klingen die Hörproben doch sehr fremd und gewöhnungsbedürftig......


3. WAMATO von Les Amazones de Guinee,
Auch Platz 3 lässt mich ein wenig ratlos zurück. Die Frauenband "Les Amazones de Guinee" macht, wenn man das positiv ausdrücken möchte, zeitlose afrikanische Popmusik. Es ist nicht herauszuhören, dass es sich hierbei um eine Neuveröffentlichung handel - die Platte hätte so auch schon vor 10, 20 oder 30 Jahren erscheinen können. Das ist handwerklich gut gemacht und die Songs sind auch nett anzuhören, warum eine solche CD aber in den Charts so weit oben auftaucht, ist mir ein Rätsel.....


Auf den Plätzen dahinter finden sich einige interessante Neuveröffentlichungen. Toumani Diabate hat nach der Big - Band - Platte "Boulevard de l'Independance" jetzt wieder ein sehr traditionelles Solo-Album eingespielt. Obwohl das eigentlich so gar nicht mein Ding ist, haben mich die Songs auf der myspace-Seite von Toumani Diabate doch neugierig gemacht.

Spannend sind auch die CDs von Magnifico aus Slowenien (der letzte Woche hier bereits kurz vorgestellt wurde), DJ Dolores aus Brasilien und Haydamaky aus der Ukraine. Sehr gut möglich, dass die eine oder andere Platte hier noch genauer vorgestellt wird.....



Sonntag, 3. Februar 2008
hier wieder 10 Alben, die mich durch den Januar gebracht haben (zufällige Reihenfolge):

1. Bole 2 Harlem - Vol. 1
2. Baobab - 8 heures par jour
3. Bersuit Vergarabat - De la cabeza con..
4. Ojos de Brujo - Techari Live
5. Karamelo Santo - Antena Pachamama
6. Andy Palacio - Watina
7. Villa Ada Crew - Nuovo Giorno
8. Chalart 58 - Recording
9. Figli di Madre Ignota - Fez Club
10. Jaune Toujours - Club



Freitag, 1. Februar 2008
Am Anfang jeden Monats werden die World Music Charts Europe hier veröffentlicht. Über 50 DJs verschiedener Radiostationen in ganz Europa wählen ihre aktuellen Favoriten. Hier wie immer eine kurze Vorstellung der Top 3 des Monats Februar und anderer interessanter Trends, die sich vielleicht aus den Charts herauslesen lassen....

Ich hatte ja ernsthaft in Erwägung gezogen, diese regelmäßige Rubrik in meinem Blog sterben zu lassen. Zu oft musste ich mich im vergangenen Jahr wiederholen, über die Afrikalastigkeit der Juroren klagen und Platten vorstellen, die mich überhaupt nicht ansprachen oder die ich nicht kannte. Als ich dann heute mittag die Webseite öffnete, wurde mein ursprünglicher Entschluss eigentlich bestätigt, denn

1. THE SOUL OF ARMENIA von Djivan Gasparyan ist genau so eine Platte mit Musik, die mich überhaupt nicht anspricht. Die musikalischen Verdienste von Djivan Gasparyan mögen so enorm sein, dass eine Best of Platte seit 2 Monaten die Charts anführt - mir gefällt sie überhaupt nicht.

Doch auch Platz.....

2. WAMATO von Les Amazones de Guinee passt in das von mir eingangs kritisierte Schema. Wieder mal eine afrikanische Platte, von einer Band, die ich noch nie gehört habe und deren Platte so aktuell ist, dass ich selbst auf der Webseite der Plattenfirma keinerlei Infos gefunden habe. Es handelt sich wohl um eine reine Frauenband aus Guinea, die in den 80er Jahren entstand, zu dieser Zeit auch einige Bekanntheit erreichte, dann aber zunehmend in Vergessenheit geriet. Jetzt hat sie sich mit frischem Blut verjüngt und startet einen Comebackversuch. Ich bin gespannt, ob es sich hierbei um aufgewärmte allte Kamellen handelt (für die die Plattenfirma Sternsmusik eigentlich steht) oder um wirklich neue Musik handelt.

Nach den beiden enttäschenden Spitzenplätzen (die Frage nach dem Weiterleben dieser Rubrik hatte sich eigentlich erledigt) fiel mein Blick auf Platz ......

3. DIASPORA HI-FI von Watcha Clan und mein Herz hüpfte 4 Etagen nach oben. Endlich mal wieder eine Band, die auch meinen Geschmack trifft. Da ich einen ausführlicheren Beitrag über die Band in Arbeit habe, enthalte ich mich hier jeglichen weiteren Kommentars und bitte um etwas Geduld.....

Ansonsten präsentieren sich die Charts recht ruhig. Neben den zwei vorgestellten (Amazones/Watcha Clan) gibt es nur fünf weitere Neueinsteiger auf den hinteren Plätzen. Diese haben aber alle mein Interesse geweckt. Gertrudis ist einen der vielen Band aus dem hier bekannten Schmelztiegel Barcelona und machen keine revolutionär neue, aber durchaus hörenswerte Mestizo-Musik. Das Mexican Institute of Sound (oder auch Instituto Mexicano del Sonido) klingt recht vielversprechend und auch die anderen Neueinsteiger (Soha/Frankreich, Maginfico/Slowenien, Baba Zula/Türkei) haben sich mit der Verschmelzung unterschiedlicher Musikrichtungen beschäftigt und verdienen eine intensivere Beschäftigung. Ich bin mir sicher, dass der eine oder andere Name hier in diesem Blog noch einmal auftauchen wird......

Und weil mir die Charts in diesem Monat in Großen und Ganzen gefallen haben, gibt es zumindest im März einen erneuten Eintrag über die WMCE - versprochen!



Montag, 7. Januar 2008
Nach den offiziellen WMCE-Charts jetzt meine persönlichen Favoriten des Jahres 2007:

1. Locomondo - Me wanna dance
für mich das beste Album des Jahres 2007 - wunderbarer Reggae mit griechischem Einschlag
(Platzierung in den WMCE Charts: 349 - Rezension hier)

2..Che Sudaka - Mirando el mundo al reves
kurz und knackig - "Strassenmusik" aus Barcelona
(WMCE: 881.Platz - Rezension hier)

3. Roy Paci - Suonoglobal
Soeben fällt mir auf, dass ich diese Platte hier gar nicht besprochen habe - ein Versäumnis, welches ich baldmöglichst nachholen muss. Auf jeden Fall ein "must have"!
(WMCE 27.Platz)

4. La Pegatina - Al Carrer!
Die Platte, die für mich den Sommer eingeleitet hat. Nicht unbedingt virtuos, aber mit ungeheurem Groove - erinnert ein wenig an Che Sudaka
(WMCE: nicht platziert - Rezension hier)

5. dunkelbunt - Morgenlandfahrt
Die bestplatzierte Nicht-Mestizo-CD. Eine rasante Reise durch Osteuropa - die bessere Alternative zu Shantels "Disko Partizani"
(WMCE: 158.Platz - Rezension hier)

6. Raiz - Uno
Wunderschönes Album meines Lieblingsitalieners
(WMCE:nicht platziert- Rezension hier)

7, Almasala - Eolh
Im letzten Winter meine Medizin gegen den "Wann-kommt-endlich-der-Sommer"-Depression.....
(WMCE: 283.Platz - Rezension hier)

8. Moussu T et les jovents - Forever polida
Eigentlich schon von 2006, aber von mir erst im letzten Jahr entdeckt - ein ungeheuer relaxtes Album für Frühling, Sommer, Herbst und Winter
(nicht platziert - Rezension hier)

9. Beirut - Gulag Orkestar
Anfangs fand ich die Platte ziemlich schlecht - doch mit jedem Hören wurde sie besser und besser und besser - ziemlich schräger Osteuropa-Indie-Pop aus Amerika
(WMCE: 382.Platz - Rezension hier)

10. Patchanka - Set things in motion
(nicht platziert - keine Rezension)
Eigentlich gar keine so überragende Platte - aber sie haben in meiner Lieblingslokalität ein tolles Konzert gegeben und jedes Hören der Platte erinnert mich wieder......

Ermittelt habe ich die Top 10 anhand der Häufigkeit meiner hier monatlich ermittelten Hitparade und der subjektiven Erinnerung, wie stark mich bestimmte Platten beeindruckt haben.
Insgesamt eine ziemlich Mestizo-lastige Top10.
Auf den weiteren Plätzen würden dann eher andere Genres folgen, wie z.B. "Watina" von Andy Palacio oder Kristie Stassinopoulou mit "Taxidoscopio", die Balkan Beat Box mit "Nu med" oder Magyd Cherfi mit "Pas en vivant avec son chien"

Bliebe noch die Frage, ob 2007 musikalisch ein gutes Jahr war .....
Auch wenn mir viele Platten gefallen haben - der richtig große Kracher hat gefehlt. Außerdem gab es einige Enttäuschungen: Insbesondere die Veröffentlichungen der deutschen Reggaestars fand ich eher fade(Gentleman/Ohrbooten) bis ärgerlich (Culcha Candela/Seeed)

Freuen wir uns auf die Platten des Jahres 2008......



Samstag, 5. Januar 2008
Nachdem ich mich ein Jahr lang durch die Monatscharts der WMCE gequält habe, sollte ich die Jahresauswertung der World Music Charts Europe zumindest kurz anführen. Die komplette Liste (von Platz 1 bis Platz 974 (Made in Turkye Vol. 3) ist hier nachzulesen.

Hier die TOP 3

Platz 1:  WATINA von Andy Palacio and the Garifuna Collective

Anfangs konnte ich ja nicht soviel mit der Platte anfangen, doch inzwischen hat sie einen festen Platz neben meinem CD-Player gefunden. Ein würdiger Sieger!






Platz 2: AMAN IMAN von Tinariwen

Auch wenn mir die zweite Platte von Tinariwen besser gefiällt, ist der Wüstenblues der malischen Band immer noch eine hochinteressante und spannende Musikrichtung.






Platz 3: SEGU BLUE von Bassekou Kouyate & Ngoni Ba

Wenn schon afrikanische Interpreten die Top 3 der Jahrescharts beherrschen müssen, dann ist es gut, das neben Tinariwen ein weiterer malischer Musiker auf das Podest gehievt wird. Die Platte gehört nicht zu meinen Lieblingsplatten, gefällt mir aber allemal besser als die ebenfalls gut platzierte Angelique Kidjo (Platz 4), Habib Koite (Platz 5) oder Orchestra Baobab (Platz 8). Bei der BBC wurde diese Platte übrigens zur besten CD des Jahres 2007 gekürt.....

Auch wenn die Top 3 nicht unbedingt meine Bewertung widerspiegeln, kann ich der Prämierung durchaus zustimmen. Alle drei Alben sind sehr gute Weltmusikplatten, die ein längeres Reinhören verdient haben.
Bei den nachfolgend platzierten Platten habe ich diese Einschätzung aber leider nicht mehr. Viele der in den ersten 20 vertretenden CDs werden schnell in den Niederungen der Plattenschränke verschwinden - Platten, die für etwas Neues stehen, findet man kaum. Bezeichnend, dass auch zwei Oldie-Kompilationen aus Afrika unter den besten 20 Platten zu finden sind. Bei aller Wertschätzung für das Stren-Label, welches für unzählige "Ausgrabungen" verantwortlich ist - es spricht nicht unbedingt für die Qualität der neuen Platten (oder der Juroren), wenn solche Platten aktuellen Produktionen den Rang ablaufen können.....



Mittwoch, 2. Januar 2008
hier wieder 10 Alben, die mich durch den Dezember gebracht haben (zufällige Reihenfolge):

1. Karamelo Santo Antena Pachamama
2. Villa Ada Crew - Nuovo Giorno
3. VA - AchiliFunk-Gypsy Soul 1969-1979
4. Locomondo - Me wanna dance
5. Locomondo- Enas Trelos Kosmos
6. Gaetano Fabri - Nuits tsigane
7. Broussai - Avec de mots
8. Otto Ohm - Naif
9. Andy Palacio - Watina
10. Obrint Pas - En Moviment



Am Anfang jeden Monats werden die World Music Charts Europe hier veröffentlicht. Über 50 DJs verschiedener Radiostationen in ganz Europa wählen ihre aktuellen Favoriten. Hier wie immer eine kurze Vorstellung der Top 3 des Monats Januar und anderer interessanter Trends, die sich vielleicht aus den Charts herauslesen lassen....

Same procedure as last year/month - und weil ich keine Lust mehr habe, immer wieder auf die Afrikalastigkeit der Juroren rumzureiten, handle ich diesen Monat die Top3 in aller Kürze ab

1. THE SOUL OF ARMENIA von Djivan Gasparyan
2 ROKKU MI ROKKA von Youssou N'Dour
3. MADE IN DAKAR von Orchestra Baobab

Zwei Platten von arrivierten afrikanischen Musikern hinter dem "Best of" des armenischen Altmeisters - keine besonders innovative Chartspitze.

Auf den hinteren Plätzen befinden sich dann aber doch einige interessante Neusinsteiger - beim Hören der Samples hat mir insbesondere der in Dänemark wohnende Mocambikaner Deodato Siquir (es hat mich einiges an Arbeit gekostet, heraus zu finden, dass der Name auf der WMCE-Webseite falsch geschrieben ist) und die flämischen Frauenstimmen von Lais gefallen. Faszinierend auch die Musik der Finnin Sanna Kurki-Suonio, die so fremd und unwirklich klingt, das man nicht glauben will, dass es sich um Folklore eines Landes handelt, welche von unseren eigenen Wurzeln so weit gar nicht geographisch entfernt ist.

Diesmal ist Spanien sehr stark vertreten - allerdings nicht mit dem von mir so geliebten Mestizo-Sound, sondern stark folkloristisch. Insgesamt eine Auswahl mir völlig unbekannter Band - von den 10 Neieinsteigern kannte ich nur zwei - Robert Plant aufgrund seiner Rockvergangenheit und die in Afrika äusserst populären Magic System. Dabei hat diese Band aufgrund ihrer "eingeschränkten" musikalischen Virtuosität eigentlich einen eher schweren Stand bei europäischen Muiskliebhabern (davon später einmal mehr). Daher meine Vermutung, dass der Dezember in Bezug auf Neuerscheinungen eher ein mauer Monat war..... .

Lais auf myspace
Deodato Siquir auf myspace