"Unsere Fähigkeit, miteinander in Frieden zu leben, hängt zu allererst von unserer Fähigkeit ab, all das zu respektieren, was uns voneinander unterscheidet“
Idan Raichel auf seiner Webseite
Idan Raichel auf seiner Webseite
ednett am 02. Februar 2007 | 0 Kommentare
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¶ Shakara
Morgen Abend im KAW
Power-Polka mit der Kölner Band LUPE,
anschließend SHAKARA-World-Beat-Party mit UrbanTurban - mit Musik aus allen Ecken und Enden unserer viel zu warmen Erde.....
Power-Polka mit der Kölner Band LUPE,
anschließend SHAKARA-World-Beat-Party mit UrbanTurban - mit Musik aus allen Ecken und Enden unserer viel zu warmen Erde.....
ednett am 01. Februar 2007 | 0 Kommentare
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Am Anfang jeden Monats werden die World Music Charts Europe hier veröffentlicht. Über 50 DJs verschiedener Radiostationen in ganz Europa wählen ihre aktuellen Favoriten.
Über dieses System werde ich mich später mal auslassen - jetzt sollte erst mal eine kurze Vorstellung der Top 3 des Monats Februar reichen.
1. MA YELA von Akli D :
Akil D. ist ein in Frankreich lebender Algerier aus der Kabylei, einer der ärmsten und in der Vergangenheit politisch unruhigsten Regionen Algeriens östlich von Algier. Sein Album Ma Yela beinhaltet eine Mischung aus Maghreb-Folk, Rai und europäischen Arrangements. Das ganze klingt sehr relaxt und entspannt - kein Wunder, ist die Platte doch von Manu Chao produziert worden. Doch anders als bei der Produktion der letzten CD von Amadou et Mariam hat sich Manu Chao diesmal wohl ziemlich zurückgehalten. Die Sachen, die ich bisher gehört habe, klangen sehr vielversprechend....
2. HIRI von Kepa Junkera
Kepa Junkera ist ein baskischer Trikitixa-Spieler.Trikitixa ist ein diatonisches Akkordeon. Wer wissen will, was ein diatonisches Akkordeon ist, schaut hier oder hier
Kepa Junkera gilt als einer der wichtigsten Musiker im Baskenland. Ihm ist es in der Hauptsache zu verdanken, dass baskische Folklore wieder ernsthaft gehört und gewürdigt wird. Er verbindet zunehmend baskische Musik mit fremden Traditionen, zahlreiche Gastmusiker als allen Ländern bringen ihren eigenen "spirit" in die musikalischen Vorgaben hinein. Sein letztes Album K erhielt im Jahre 2004 den Latin-Grammy als bestes Folk-Album.
Mir ist Kepa Jonkera zu folkloristisch und die musikalische Nähe des Baskenlandes zu Irland immer wieder deutlich zu hören - von daher überhaupt nicht mein Fall.
3.THE IDAN RAICHEL PROJECT von The Idan Raichel Project
Eine Platte aus Israel - Idan Raichel ist ein elektronischer Soundtüftler und verbindet elektronische Beats mit ursprünglichen folkloristischen Elementen aus dem eigentlich multi-ethnischen Israel. Das können mal arabische Tonfolgen sein oder sephardische oder äthiopische Melodien, die in Israel auch vorzufinden sind. Ich kenne nur Ausschnitte, die sich interessant anhörten - den Namen sollte man auf jeden Fall im Hinterkopf behalten.
Über dieses System werde ich mich später mal auslassen - jetzt sollte erst mal eine kurze Vorstellung der Top 3 des Monats Februar reichen.
1. MA YELA von Akli D :
Akil D. ist ein in Frankreich lebender Algerier aus der Kabylei, einer der ärmsten und in der Vergangenheit politisch unruhigsten Regionen Algeriens östlich von Algier. Sein Album Ma Yela beinhaltet eine Mischung aus Maghreb-Folk, Rai und europäischen Arrangements. Das ganze klingt sehr relaxt und entspannt - kein Wunder, ist die Platte doch von Manu Chao produziert worden. Doch anders als bei der Produktion der letzten CD von Amadou et Mariam hat sich Manu Chao diesmal wohl ziemlich zurückgehalten. Die Sachen, die ich bisher gehört habe, klangen sehr vielversprechend....
2. HIRI von Kepa Junkera
Kepa Junkera ist ein baskischer Trikitixa-Spieler.Trikitixa ist ein diatonisches Akkordeon. Wer wissen will, was ein diatonisches Akkordeon ist, schaut hier oder hier
Kepa Junkera gilt als einer der wichtigsten Musiker im Baskenland. Ihm ist es in der Hauptsache zu verdanken, dass baskische Folklore wieder ernsthaft gehört und gewürdigt wird. Er verbindet zunehmend baskische Musik mit fremden Traditionen, zahlreiche Gastmusiker als allen Ländern bringen ihren eigenen "spirit" in die musikalischen Vorgaben hinein. Sein letztes Album K erhielt im Jahre 2004 den Latin-Grammy als bestes Folk-Album.
Mir ist Kepa Jonkera zu folkloristisch und die musikalische Nähe des Baskenlandes zu Irland immer wieder deutlich zu hören - von daher überhaupt nicht mein Fall.
3.THE IDAN RAICHEL PROJECT von The Idan Raichel Project
Eine Platte aus Israel - Idan Raichel ist ein elektronischer Soundtüftler und verbindet elektronische Beats mit ursprünglichen folkloristischen Elementen aus dem eigentlich multi-ethnischen Israel. Das können mal arabische Tonfolgen sein oder sephardische oder äthiopische Melodien, die in Israel auch vorzufinden sind. Ich kenne nur Ausschnitte, die sich interessant anhörten - den Namen sollte man auf jeden Fall im Hinterkopf behalten.
¶ Mau Mau
"Ihren Bandnamen .... entlehnten sie einem Begriff, mit dem in Norditalien häufig marokkanische Einwanderer bzw. Migranten insgesamt, aber auch Obdachlose und Zugezogenen aus Süditalien tituliert werden."
cd-kritik.de über die italienische Band Mau Mau
cd-kritik.de über die italienische Band Mau Mau
ednett am 31. Januar 2007 | 0 Kommentare
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ednett am 30. Januar 2007 | 0 Kommentare
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WONDERBRA hat sich, inspiriert durch den auch von mir erwähnten Weltmusik-Eintrag im "neumuenster-blog" , Gedanken über den Begriff der Weltmusik gemacht - ich auch!!
Doch im Gegensatz zu ihm habe ich mich noch nicht mit dem Begriff versöhnen können.
Im Gegensatz zu allen mir bekannten Stilisierungsversuchen von Musik ist die Kategorisierung von Musik unter dem Begriff der Weltmusik nicht musikalisch-geneologisch begründeter Natur, sondern eine ausschließlich geographische (Ab-)Qualifizierung.
Der Soul beispielsweise umfasst eine ungeheure Bandbreite an unterschiedlichsten Instrumentierungen, Geschwindigkeiten, etc, er hat aber eine gemeinsame Wurzel (irgendwo vor James Brown-ich bin kein Soulkenner)
Anderes Beispiel: Beim Metal gibt es inzwischen unterschiedlichste Genres wie Speed, Death usw. (auf Wikipedia findet man eine Liste mit über 30 verschiedenen Metal-Stilen), dass sich keine Sau mehr damit auskennt - der Ursprung dieser unterschiedlichen Stile liegt aber unbestritten irgendwo zwischen Deep Purple, Led Zeppelin oder Black Sabbath
Doch zwischen der Musik von Nusrat Fateh Ali Khan, Gotan Project und Salif Keita sucht man solche gemeinsamen Wurzeln vergebens.
Einzige Gemeinsamkeit ist, dass sie folkloristische Soundstrukturen ihrer Heimat aufnehmen und diese mal mehr, mal weniger modernisieren und den hier etablierten Hörgewohnheiten anpassen. Aber das unterscheidet Weltmusik nicht vom amerikanischen Südstaaten-Blues und damit aller vom Blues inspirierten Rockmusik.
Und so packt man erstmal alles, was nicht englisch singt und nicht nach Amerika oder Großbritannien klingt, in die Weltmusikecke....
Dieses einmalige Unterscheidungsmerkmal hat natürlich das Problem, dass es bei überraschenden kommerziellen Erfolgen so gar nicht aussagefähig mit den anderen musikalischen "Schubladen" verbunden werden kann.
Dann taucht plötzlich die Frage auf, ob beispielsweise ein Interpret wie Tarkan, der nichts anderes macht wie der oben erwähnten Salif Keita, jetzt ein Weltmusikkünstler ist oder doch ein Popinterpret....
Andererseits ermöglicht die Etablierung des Begriffs Weltmusik auch Radiostationen wie WDR Funkhaus-Europa oder RBB Radio-Multikulti - und da hab ich dann auch was von......
Doch im Gegensatz zu ihm habe ich mich noch nicht mit dem Begriff versöhnen können.
Im Gegensatz zu allen mir bekannten Stilisierungsversuchen von Musik ist die Kategorisierung von Musik unter dem Begriff der Weltmusik nicht musikalisch-geneologisch begründeter Natur, sondern eine ausschließlich geographische (Ab-)Qualifizierung.
Der Soul beispielsweise umfasst eine ungeheure Bandbreite an unterschiedlichsten Instrumentierungen, Geschwindigkeiten, etc, er hat aber eine gemeinsame Wurzel (irgendwo vor James Brown-ich bin kein Soulkenner)
Anderes Beispiel: Beim Metal gibt es inzwischen unterschiedlichste Genres wie Speed, Death usw. (auf Wikipedia findet man eine Liste mit über 30 verschiedenen Metal-Stilen), dass sich keine Sau mehr damit auskennt - der Ursprung dieser unterschiedlichen Stile liegt aber unbestritten irgendwo zwischen Deep Purple, Led Zeppelin oder Black Sabbath
Doch zwischen der Musik von Nusrat Fateh Ali Khan, Gotan Project und Salif Keita sucht man solche gemeinsamen Wurzeln vergebens.
Einzige Gemeinsamkeit ist, dass sie folkloristische Soundstrukturen ihrer Heimat aufnehmen und diese mal mehr, mal weniger modernisieren und den hier etablierten Hörgewohnheiten anpassen. Aber das unterscheidet Weltmusik nicht vom amerikanischen Südstaaten-Blues und damit aller vom Blues inspirierten Rockmusik.
Und so packt man erstmal alles, was nicht englisch singt und nicht nach Amerika oder Großbritannien klingt, in die Weltmusikecke....
Dieses einmalige Unterscheidungsmerkmal hat natürlich das Problem, dass es bei überraschenden kommerziellen Erfolgen so gar nicht aussagefähig mit den anderen musikalischen "Schubladen" verbunden werden kann.
Dann taucht plötzlich die Frage auf, ob beispielsweise ein Interpret wie Tarkan, der nichts anderes macht wie der oben erwähnten Salif Keita, jetzt ein Weltmusikkünstler ist oder doch ein Popinterpret....
Andererseits ermöglicht die Etablierung des Begriffs Weltmusik auch Radiostationen wie WDR Funkhaus-Europa oder RBB Radio-Multikulti - und da hab ich dann auch was von......
..der Rinderwahnsinn geht in eine neue Runde
- so langsam dämmert es mir, was Schroeder, Merkel und Konsorten meinten, als sie uns neue Arbeitsplätze durch New Economy und Internet versprachen.....
weitere Bespiele hier
- so langsam dämmert es mir, was Schroeder, Merkel und Konsorten meinten, als sie uns neue Arbeitsplätze durch New Economy und Internet versprachen.....
weitere Bespiele hier
ednett am 30. Januar 2007 | 0 Kommentare
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"Fick nicht die Welt,
sondern schwänger sie"
Raggabund - Ganjatherapie
sondern schwänger sie"
Raggabund - Ganjatherapie
ednett am 30. Januar 2007 | 0 Kommentare
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