“Augenzeugen wollen den Upsetter damals Münzgeld vertilgend, Tape-Reinigungsflüssigkeit trinkend und Bananenstauden anbetend im Studio-Garten vorgefunden haben.“
laut.de über den Höhepunkt der Drogenexzesse Lee Perrys 1979
laut.de über den Höhepunkt der Drogenexzesse Lee Perrys 1979
ednett am 23. März 2007 | 0 Kommentare
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“Wann haben Sie aufgehört, Dreadlocks zu tragen?
Ein Blitz hat sie abgeschnitten. Eines Nachts, ich habe geschlafen, ist ein Blitz durch sie gefahren und hat sie abgeschnitten. Dann wurde der ganze Himmel erleuchtet und die Strahlen kamen. Sie sagten: Abrakadabra, wir schneiden sie für dich ab.“
Ulrich Gutmair von alert führt ein Interview mit einem offensichtlich völlig abgedrehten Lee „Scratch“ Perry
Ein Blitz hat sie abgeschnitten. Eines Nachts, ich habe geschlafen, ist ein Blitz durch sie gefahren und hat sie abgeschnitten. Dann wurde der ganze Himmel erleuchtet und die Strahlen kamen. Sie sagten: Abrakadabra, wir schneiden sie für dich ab.“
Ulrich Gutmair von alert führt ein Interview mit einem offensichtlich völlig abgedrehten Lee „Scratch“ Perry
ednett am 23. März 2007 | 0 Kommentare
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¶ Gipsy.cz
Gestern im Radio:
Es erklingen die typischen Roma - Instrumente Geige, Gitarre und leiser Rhythmus mit dem Schlagzeug, dazu trällert eine Frau lalala, die Melodie ist angenehm, ohne mich vom Hocker zu hauen..
Dann wird das Schlagzeug stärker und eine männliche Stimme beginnt in einer mir völlig unbekannten Sprache zu rappen. Dann folgt der gesungene Refrain, wieder mit Gitarre und Geige:
„Romano Hip-Hop
Romano Hip-Hop in the house”
Das klingt alles erfrischend unverbraucht und hat einen wirklich spritzigen Beat. Am Abend erwischte ich mich dabei, wie ich immer wieder den Refrain trällere – der Song lässt mich nicht mehr los.....
Es stammt von der mir völlig unbekannten Band gipsy.cz, die fast die Tschechische Republik beim diesjährigen Grand Prix de Eurovision vertreten hätte......
Auf ihrer Webseite kann man das Lied in voller Pracht genießen und sich das dazu gehörende Video ansehen. Dieses zeigt auch (unbeabsichtigt?) den schwierigen Gegensatz von Tradition und Hip-Hop-Credibility, mit dem sich wohl nicht nur diese Roma-Künstler rumschlagen müssen.....
Es erklingen die typischen Roma - Instrumente Geige, Gitarre und leiser Rhythmus mit dem Schlagzeug, dazu trällert eine Frau lalala, die Melodie ist angenehm, ohne mich vom Hocker zu hauen..
Dann wird das Schlagzeug stärker und eine männliche Stimme beginnt in einer mir völlig unbekannten Sprache zu rappen. Dann folgt der gesungene Refrain, wieder mit Gitarre und Geige:
„Romano Hip-Hop
Romano Hip-Hop in the house”
Das klingt alles erfrischend unverbraucht und hat einen wirklich spritzigen Beat. Am Abend erwischte ich mich dabei, wie ich immer wieder den Refrain trällere – der Song lässt mich nicht mehr los.....
Es stammt von der mir völlig unbekannten Band gipsy.cz, die fast die Tschechische Republik beim diesjährigen Grand Prix de Eurovision vertreten hätte......
Auf ihrer Webseite kann man das Lied in voller Pracht genießen und sich das dazu gehörende Video ansehen. Dieses zeigt auch (unbeabsichtigt?) den schwierigen Gegensatz von Tradition und Hip-Hop-Credibility, mit dem sich wohl nicht nur diese Roma-Künstler rumschlagen müssen.....
ednett am 23. März 2007 | 0 Kommentare
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ednett am 23. März 2007 | 0 Kommentare
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“In den folgenden fünf Jahren erlebt das Studio eine endlose Party, mit Gastgeber Perry als dekorierte und dauerkiffende Vogelscheuche am Mischpult, der seine Sänger-Gäste händeklatschend zu Höchstleistungen antreibt.“
laut.de über Lee 'Scratch' Perry und sein Black Ark Tonstudio.
Lee Perry wird wahrscheinlich heute 71 Jahre alt. (Andere Quellen sprechen vom 20.März als sein Geburtstdatum)
laut.de über Lee 'Scratch' Perry und sein Black Ark Tonstudio.
Lee Perry wird wahrscheinlich heute 71 Jahre alt. (Andere Quellen sprechen vom 20.März als sein Geburtstdatum)
ednett am 23. März 2007 | 0 Kommentare
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ednett am 23. März 2007 | 0 Kommentare
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„Wir sind der NATO fest verpflichtet. Wir sind ein Teil der NATO. Wir sind Europa fest verpflichtet. Wir sind ein Teil Europas.“
Der Autor Prof. Rodrigue Tremblay hat vor einiger Zeit in seinem Blog 50 Zitate von George Bush gesammelt. Das rote Blog hat freundlicherweise die Zitate ins Deutsche übersetzt.
Eigentlich halte ich es für bedenklich, die Intelligenz von Politikern anzuzweifeln. Die USA sind nicht deshalb in den Irak einmarschiert, weil George Bush doof ist und das Land aufgrund seiner beschränktheit ins Verderben gestürzt wird. Es hat vor George W imperialistische Eingriffe der USA gegeben und es werden wahrscheinlich in absehbarer Zukunft weitere furchtbare Entscheidungen im Weißen Haus getroffen. Ein (republikanischer) Nachfolger wird wahrscheinlich den politischen Weg Bushs nicht großartig verändern. Genauso wenig hat Merkel die Politik der CDU umgekrempelt, als die von allen belächelte Birne Kohl endlich abgewählt wurde....
Doch sind einige Zitate so hübsch, dass ich sie auch hier zur allgemeinen Belustigung verbreiten möchte. Da aber zuviel Bush aufs Gemüt schlagen kann, gibt es hier jeden Tag nur ein Zitat. Wer so lange nicht warten kann, der kann sich die geballte Ladung beim roten Blog antun...
Der Autor Prof. Rodrigue Tremblay hat vor einiger Zeit in seinem Blog 50 Zitate von George Bush gesammelt. Das rote Blog hat freundlicherweise die Zitate ins Deutsche übersetzt.
Eigentlich halte ich es für bedenklich, die Intelligenz von Politikern anzuzweifeln. Die USA sind nicht deshalb in den Irak einmarschiert, weil George Bush doof ist und das Land aufgrund seiner beschränktheit ins Verderben gestürzt wird. Es hat vor George W imperialistische Eingriffe der USA gegeben und es werden wahrscheinlich in absehbarer Zukunft weitere furchtbare Entscheidungen im Weißen Haus getroffen. Ein (republikanischer) Nachfolger wird wahrscheinlich den politischen Weg Bushs nicht großartig verändern. Genauso wenig hat Merkel die Politik der CDU umgekrempelt, als die von allen belächelte Birne Kohl endlich abgewählt wurde....
Doch sind einige Zitate so hübsch, dass ich sie auch hier zur allgemeinen Belustigung verbreiten möchte. Da aber zuviel Bush aufs Gemüt schlagen kann, gibt es hier jeden Tag nur ein Zitat. Wer so lange nicht warten kann, der kann sich die geballte Ladung beim roten Blog antun...
ednett am 22. März 2007 | 0 Kommentare
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“Woanders kann man es als Jugoslawe höchstens zum Dieb oder zum einfachen Arbeiter bringen, aber nie zum Künstler. Außer hier.“
Goran Bregovic im Interview mit cafebabel über Paris
Goran Bregovic im Interview mit cafebabel über Paris
ednett am 22. März 2007 | 0 Kommentare
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Vor einigen Jahren – ich hatte gerade mit „Active member“ zum ersten Mal eine griechische HipHop-Formation gehört – war ich überzeugt, dass griechische Musik in absehbarer Zeit der neue Renner im Weltmusikbereich werden würde. Die Metropolen Athen und Saloniki schienen ideal, um als neues kulturelles Bindeglied zwischen dem industriellen Europa mit seinen Rock/Pop-Establishment einerseits und dem archaischen Osten mit seinen fremden Melodien und Traditionen andererseits fungieren zu können. Außerdem eignet sich die griechische Sprache mit seiner eigentümlichen Aussprache hervorragend als eigenwilliger, aber auch eindringlicher Träger unterschiedlichster Gefühle......Heute hat es mit dem Durchbruch griechischer Musik auf dem internationalen Markt immer noch nicht geklappt. Griechische Musik ist hierzulande immer noch fast ausschließlich folkloristischer Schlager-Pop mit Bouzouki –Klängen – austauschbar und nur für ausgesprochene Griechenland-Liebhaber interessant.
Innovative musikalische Projekte, die über das einfache Folklore.Niveau hinausgehen, sucht man vergebens – wenn es sie denn gibt (und eigentlich bin ich überzeugt, dass es sie gibt), kommen sie einfach nicht über die Landesgrenzen hinaus.
Glücklicherweis gibt es jedoch einige wenige Ausnahmen – zum Beispiel Kristi Stassinopoulou.
Nachdem sie in den 80er Jahren nur eine von vielen griechischen Schlagersängerinnen war (sie vertrat Griechenland beim Grand Prix de Eurovison 1983 in München, ist sie seit den 90 Jahren mit ihrem musikalischen Partner Stathis Kalyviotis konsequent einen neuen musikalischen Weg gegangen. Ihr Versuch, fast trancehafte elektronische Rhythmen mit traditionellen griechischen Instrumenten und Melodien zu verbinden, hat ihr zwar noch nicht den absoluten Durchbruch verschafft, ihre CDs finden sich aber regelmäßig in den World Music Charts und werden allgemein von der Kritik gelobt.
Ihre neueste CD „Taxidoscopio“ führt den bisher eingeschlagenen Weg zwar konsequent fort, erweitert aber den musikalischen Horizont auf andere Länder und deren Traditionen. Das Album ist gedacht als eine Art Reisetagebuch, welches Kristi Stassinopoulou im Verlaufe ihrer letzten Tourneen geschrieben hat und Klangbilder aus Spanien, Indien, Deutschland und vielen anderen Orten enthält. Viele dieser Einflüsse erkennt man beim Hören, aber auch den prägenden Einfluss ihrer Heimat – die Musik ist bei allen fremden Einflüssen immer unzweifelhaft griechisch.
Für mich ein Album, welches mit seinem trancigen, oft etwas düsteren Sound phantastisch in eine Novemberlandschaft passen würde. Ob ich jetzt, wo alle Sinne nach Frühling schreien, diese CD häufiger hören werde, weiß ich noch nicht. Verdient hätte die Platte es auf alle Fälle......

Goran Bregovic in concert, Parco Naturale Paneveggio (Italy) 04/07/2004
ddalledo auf flickr
Goran Bregović wird heute 57 Jahre alt.
ednett am 22. März 2007 | 0 Kommentare
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“Dabei ist der Begriff "Afrikanische Musik" ein bösartiges Klischee, denn die Musikstile der unterschiedlichen Regionen und Ethnien lassen sich überhaupt nicht über einen Kamm scheren. Oder glaubt irgendjemand ernsthaft, französische Chansons, böhmische Polka, finnischen Tango, Flamenco und Sirtaki könne man einfach so auf eine CD zusammenmantschen und das glaubhaft als typisch europäische Musik verkaufen?“
brotbeutel ärgert sich zu Recht über die häufig vorkommende Pauschalisierung afrikanischer Musik. Allerdings zeigen diverse Sampler z. B. von Putumayo, dass unterschiedliche europäische Musik sehr wohl auf eine CD passen können......
brotbeutel ärgert sich zu Recht über die häufig vorkommende Pauschalisierung afrikanischer Musik. Allerdings zeigen diverse Sampler z. B. von Putumayo, dass unterschiedliche europäische Musik sehr wohl auf eine CD passen können......
ednett am 21. März 2007 | 0 Kommentare
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¶ Beirut
"Schon der Titeltrack gleich zu Beginn des Albums zeigt dabei eindrucksvoll auf, woher "Gulag Orkestar" seine Kraft gewinnt: aus der endlosen Tragik des Lebens, den sich aneinanderreihenden Tiefschlägen des Schicksals - und der schier unermesslichen Zähigkeit des Menschen, unter diesen Tiefschlägen zwar zu leiden, jedoch nicht an ihnen zu zerbrechen."
Spiegel online über Gulag Orkestar von Beirut
Spiegel online über Gulag Orkestar von Beirut
ednett am 21. März 2007 | 0 Kommentare
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ednett am 21. März 2007 | 0 Kommentare
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“Nicht umsonst gilt sie als eine Diva und vor einigen Jahren hätte sicherlich auch nicht viel gefehlt, dass eine Diskussion mit ihr für mich mit anderen als nur verbalen Argumenten geendet hätte“
Angela Hermes erinnert sich an ein unangenehmes Interview mit Natacha Atlas.
Natacha Atlas wird heute 43 Jahre alt
Angela Hermes erinnert sich an ein unangenehmes Interview mit Natacha Atlas.
Natacha Atlas wird heute 43 Jahre alt
ednett am 20. März 2007 | 0 Kommentare
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"Neapel ist die Grenzstadt zu Afrika. Hier ist das Ende Europas. Wir haben mehr mit Marokko gemein als mit der Schweiz oder Deutschland. Deshalb haben wir den Rhythmus Nordafrikas genommen und den neapolitanischen Gesang hinzugefügt. Wir wollen keine reine Kultur; wir wollen die Verschmutzung: Bastard Music."
Gennaro T von Almamegretta im Interview
Aus Merian Heft September 2002: Neapel und die Amalfiküste
Gennaro T von Almamegretta im Interview
Aus Merian Heft September 2002: Neapel und die Amalfiküste
ednett am 20. März 2007 | 0 Kommentare
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Durch Zufall bin ich an diese Platte gekommen – jetzt gebe ich sie nicht mehr her! La Pegatina ist eine dieser typischen Bands aus dem Schmelztiegel Barcelona, die dort in einer Häufigkeit entstehen, dass man sich fragt, ob es tatsächlich noch Barceloneser (heißen die so?) zwischen 20 und 40 Jahren gibt, die keine Musik machen....
Mir kann es nur recht sein, wenn es immer wieder neue Bands und Projekte gibt, die die unterschiedlichsten Musikströmungen Spaniens und Mittel- bzw. Südamerikas gekonnt verbinden. Bei „Al carrer!“ von La Pegatina ist die Rumba catalá die vorherrschende Musikrichtung, die überwiegend mit akustischen Gitarren heiter swingend mit anderen Rhythmen verwoben wird. Das Ganze hat trotz oder gerade wegen der fast komplett fehlenden elektrischen Instrumente einen ungeheuren Groove und geht direkt in Bauch und Beine.
Über La Pegatina weiß ich fast gar nichts und da einerseits meine Spanischkenntnisse bei „Ola“ schon fast erschöpft sind, andererseits auf deutschsprachigen Webseiten (bisher) nichts über diese Band zu finden ist, beschränke ich mich auf die einzige halbwegs gesicherte Erkenntnis, dass Manu Chao auch auf dieser Platte wieder seine Finger im Spiel hat – beim Song „O Camareiro“ ist seine Gitarre deutlich zu hören....
Der Sommer kann kommen, ich bin bereit!!!


