Dienstag, 27. Februar 2007
Freitag Abend im KAW
Mestizo-Sounds mit der Kölner Band LA PAPA VERDE,
anschließend SHAKARA-World-Beat-Party mit UrbanTurban - mit Musik aus allen Ecken und Enden unserer viel zu warmen Erde.....

Ich freu mich auf das Konzert und die Party, bedaure aber gleichzeitig, dadurch nicht zu La Troba Kung-Fu nach Köln in den Stadtgarten gehen zu können. Aber man kann nicht alles haben.....



¶ CD
"...Da ich dabei aber gleichzeitig verschiedene Kriterien wie Musikstil, Erscheinungsdatum, Kaufdatum, Sprache und assoziierte Stimmungen anwende und somit, mathematisch gesehen, versuche, den fünfdimensionalen Raum der Kriterien auf den eindimensionalen Raum des Regals abzubilden, ist das verständlicherweise von vorne herein mit nicht unerheblichen Problemen verbunden."

airpark sortiert seine CDs



Montag, 26. Februar 2007


Dunechaser auf flickr



"I wear the black for the poor and the beaten down,
Livin' in the hopeless, hungry side of town,
I wear it for the prisoner who has long paid for his crime,
But is there because he's a victim of the time.!



Ich trage Schwarz für die Armen und die Unterdrückten,
die im Elendsviertel der Stadt leben und Hunger, aber keine Hoffnung haben,
ich trage es für den Gefangenen, der längst für sein Verbrechen gebüßt hat,
aber immer noch einsitzt, weil er ein Opfer der Zeit ist.


Johnny Cash - Man in Black


Johnny Cash wäre heute 75 Jahre alt geworden.





"bartley's, harvard square"

sushiesque auf flickr



Sonntag, 25. Februar 2007


cactusbones auf flickr



Musikerkarrieren in Afrika klingen bisweilen so abenteuerlich, dass ich mich oft frage, ob die Geschichten wirklich wahr sind oder nur geniale Marketingstrategien irgendwelcher erfindungsreicher Plattenproduzenten.

So sollen die Musiker von Tinariwen der Legende nach als Kämpfer der Tuareg-Rebellen gegen Mali in einem Ausbildungslager in Libyen erstmals im dortigen Radio mit Songs der Rolling Stones in Berührung gekommen sein. Von dort an tauschten sie die Kalaschnikow zeitweise gegen die elektrische Gitarre ein und machten "Desert-Blues".

Ihr zweites Album "Amassakoul"(und damit verlassen wir das Reich der unbewiesenen Legenden) wurde in Europa begeistert aufgenommen - über 80.000 verkaufte CDs und der renommierte BBC World Music Award zeigen den ungewöhnlichen Erfolg bei Konsumenten und Kritikern.

Jetzt ist mit "Aman Iman (Water Is Life)" die dritte Platte erschienen. Mit dieser Platte erreichen Sie in meinen Augen nicht mehr die Qualität von "Amassakoul" - was aber auch daran liegen kann, dass man diesen speziellen und einmaligen "Wüstenblues" bereits vom Vorgängeralbum kennt. Das damalige Erstaunen und die Begeisterung über diesen neuen Sound fällt diesmal einfach weg.

Dennoch macht es ungeheuer Spaß, den elektrischen Gitarre mit ihren Wah-Wahs, den hypnotischen Melodien und den melancholischen Gesängen zuzuhören - und einzutauchen in die eigenartige Stimmung, die diese Band zu schaffen in der Lage ist.

Leider habe ich keine Zeit, die Band live bei ihrem Konzert in der Kantine in Köln am 15. März zu sehen - eigentlich verspricht dies eine interessante Veranstaltung zu werden. Und wer sich dann von den Tönen und Stimmungen dieser Band verführen lässt, der träumt dann sicherlich wie ich davon, einmal beim "Festival du desert" in der Wüste Malis dabei zu sein - doch davon ein anderes Mal mehr.....



Samstag, 24. Februar 2007


Damian Rafferty für flykr auf flickr



"Wenn in meiner Geburtststadt Essen ....... sich Musikschaffende zusammentun um einen Sampler mit der Musik der Stadt zu kreieren, findet das dort in der Regel mit der freundlichen Unterstützung der örtlichen Sparkasse statt und führt zu sehr gewöhnungsbedürftigen Konstellationen."

Peter Beckhaus auf amazon.de in seiner Kundenrezension zur CD "Barcelona Zona Bastarda"