ednett am 29. Mai 2007 | 0 Kommentare
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“... die Mutter aller Mestizo-Bands“
Radio El Zapote über Chango family aus Kanada
Chango family spielen am Samstag, den 2.06. im Gebäude 9 in Köln.
Radio El Zapote über Chango family aus Kanada
Chango family spielen am Samstag, den 2.06. im Gebäude 9 in Köln.
Als 2003 das erste offizielle Album der englischen „Klezmer“-Band Oi va voi mit dem Titel „Laughter than tears“ erschien, war das für mich lange Zeit die beste Platte im Bereich moderner Weltmusik. Eine wirklich geniale Mischung traditioneller Klezmer-Musik (die ich damals eigentlich überhaupt nicht mochte), osteuropäischer Folklore und modernen Clubsounds. Ich hab die Platte so oft gehört, dass der Laser des Players eigentlich tiefe Furchen in die CD gebrannt haben müsste.....Dann war lange Zeit Ruhe – es passierte wenig auf der Webseite der Band und ich befürchtete schon die Auflösung, zumal ich irgendwann die Meldung las, dass die charismatische Geigerin und Mit-Front-Frau Sophie Solomon die Band verlassen hatte und auf Solopfaden wandelte. Außerdem hatte die damalige (Gast-)Sängerin KT Tunstall inzwischen einigen kommerziellen Erfolg und würde für eine neue Platte wohl auch nicht zur Verfügung stehen.
Denkbar schlechte Voraussetzungen, um die schwierige Nachfolgeplatte eines phantastischen Erstlingswerkes zu produzieren. Oi va voi nahmen sich vier Jahre Zeit und haben nun ihr unbetiteltes Zweitwerk auf den Markt gebracht.
Doch die Zeit des Wartens hat sich gelohnt. Wunderschöne Popsongs mit Klezmer-Einflüssen wechseln sich mit modernen Klezmer-Song mit Pop-Einflüssen ab. Die Stimme der neuen Sängerin Alice McLaughlins ist ausdrucksstark, bittersüß und einzigartig und ergänzt ideal die wimmernden Klarinetten, Geigen und dezenten Bläsersektionen. Das Ganze ist mal ruhig und schwermütig, mal heiter und beschwingt nach vorne treibend, aber immer so produziert und arrangiert, dass man das Gefühl hat, perfekte Songs zu hören.
Bisher eine der besten Platten des Jahres 2007!
“Stellen Sie sich Edith Piaf auf Spanisch singend vor, und Sie bekommen eine Idee von Lila Downs' soulful sound.'“
Los Angeles Times (1998)
hier gefunden
Los Angeles Times (1998)
hier gefunden
ednett am 27. Mai 2007 | 0 Kommentare
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ednett am 26. Mai 2007 | 0 Kommentare
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Bob Marley lebt......irgendwie doch noch. Zumindest seine Stimme können die zahlreichen Musik machenden Söhne recht gut imitieren oder haben sie geerbt. So hat man auch einige Male beim Hören des recht kurzen ersten Soloalbums von Stephen Marley das Gefühl, der Heroe des Reggaes sei wiederauferstanden und jammt wie früher auf neue Sounds.
Doch singt „nur“ einer seiner Söhne – und das gar nicht schlecht. Sein erstes Soloalbum „Mind control“ ist aber keine abgedroschene Anbiederung an die alten Kamellen von Father Bob, sondern eine durchaus gelungene Mischung traditionellen Roots-Reggaes mit Hip-Hop und R’nB.
Das ganze ist keine musikalische Revolution, aber eine Platte, die in diesen schwülen Tagen einen relaxt in der Hängematte oder am Labtop verweilen lässt.....




