¶ Beirut
"Es gibt die Version, dass der junge Mann auf Sinnsuche durch Europa streunte, seiner eigenen Melancholie und Verlorenheit folgend, schließlich der Schwermut des Balkans erlag. Tja, das wäre natürlich mal ne gute Story. Stimmt aber leider nicht.
Wahr ist es, dass er in Europa war. Ganze vier Monate sogar. Vornehmlich verbrachte er diese Zeit jedoch in Paris, betrank sich und feierte Parties mit den Homis, wie man es als junger Ami in Europa eben so tut."
Micky Repkow von westzeit über Zach Condon von Beirut
Wahr ist es, dass er in Europa war. Ganze vier Monate sogar. Vornehmlich verbrachte er diese Zeit jedoch in Paris, betrank sich und feierte Parties mit den Homis, wie man es als junger Ami in Europa eben so tut."
Micky Repkow von westzeit über Zach Condon von Beirut
ednett am 15. Februar 2007 | 0 Kommentare
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"..
And I sing
The littlest birds sing the prettiest songs
The littlest birds sing the prettiest songs
the littlest birds sing the prettiest songs
And the littlest birds sing the prettiest songs
..."
The Be Good Tanyas - The littlest birds
And I sing
The littlest birds sing the prettiest songs
The littlest birds sing the prettiest songs
the littlest birds sing the prettiest songs
And the littlest birds sing the prettiest songs
..."
The Be Good Tanyas - The littlest birds
ednett am 15. Februar 2007 | 0 Kommentare
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Es gibt auf diesem Blog bisher keine Rezension, mit der ich mich so geplagt habe wie mit dieser. Zunächst einmal: Das ist eine richtig faszinierende Platte - schwermütige oder leicht beschwingte Melodien mit starkem osteuropäischem Touch, die sehr eigenwillig instrumentiert und mit häufig sprachlich nicht zu bestimmenden Wortfetzen besungen werden.
An der Konstruktion des vorigen Satzes merkt man vielleicht, dass ich eigentlich die Platte liebend gerne verreißen würde. Das liegt zum großen Teil daran, dass ich im Internet laufend auf ständig wiederkehrende Lobeshymnen stoße, bei denen ich das Gefühl habe, die Leute haben noch nie z.B. Goran Bregovic gehört (siehe z.B. die ellenlange Diskussion im Rolling Stone Forum - besonders ärgerlich ist, dass man dort andere Platten mit "weltmusikalischem Hintergrund" vergebens sucht ). Es entsteht der Eindruck, dass die Platte von Fachwelt und interessiertem Publikum in erster Linie deshalb wahrgenommen wird, weil es sich a) um einen amerikanischen Interpreten handelt und b) um einen amerikanischen Interpreten handelt und c).......
Denn natürlich ärgert es mich, wenn ich sehe, dass erst wenn so ein US-Bürschchen daherkommt und sich an osteuropäische Folklore wagt,er von allen Seiten als Pionier gefeiert wird.
Allerdings kann Zach Condon (so heißt das Bürschchen) dafür am allerwenigsten - und das, was er da gemacht hat, ist wirklich gut. Auch wenn nach sechs/sieben Liedern das hohe Niveau der Platte ein wenig nachlässt - bis dahin schmelze ich regelmäßig weg.....
"Wir haben in Europa zum ersten Mal vor zwei Jahren gespielt. Einen Tag vor unserer Abreise aus Uruguay spielten wir in Montevideo vor 25.000 Menschen. Unser erster Auftritt in Europa war zwei Tage später in Gütersloh vor etwa 50 Leuten"
Sebastian Cebreiro von La Vela Puerca im Interview mit salzburg.com über eine besondere Form des Kulturschocks
Sebastian Cebreiro von La Vela Puerca im Interview mit salzburg.com über eine besondere Form des Kulturschocks
ednett am 14. Februar 2007 | 0 Kommentare
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¶ Danza!
ednett am 13. Februar 2007 | 0 Kommentare
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“Wann ick wieder komm is unjewiss.
Sicha is, dat ick mir verpiss,
dahin wo dit Wetter besser is.”
Ohrbooten - ..und tschüß
Sicha is, dat ick mir verpiss,
dahin wo dit Wetter besser is.”
Ohrbooten - ..und tschüß
ednett am 13. Februar 2007 | 0 Kommentare
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¶ Grammy
Vorgestern nacht wurden wieder einmal die Grammys verliehen - eine Veranstaltung, die ähnlich dem Oscar einen riesigen weltweiten Hype verursacht.
Daran will ich mich nicht auch noch beteiligen - auch wenn es Grammys im Bereich Reggae (Ziggy Marley - Love Is My Religion) und WorldMusic (Traditional: Soweto Gospel Choir - Blessed / Contemporary: The Klezmatics - Wonder Wheel) gibt.
Kann man eine Veranstaltung ernst nehmen, die acht Grammys im Bereich Country und weitere acht in verschiedenen Gospel-Kategorien verleiht?
Daran will ich mich nicht auch noch beteiligen - auch wenn es Grammys im Bereich Reggae (Ziggy Marley - Love Is My Religion) und WorldMusic (Traditional: Soweto Gospel Choir - Blessed / Contemporary: The Klezmatics - Wonder Wheel) gibt.
Kann man eine Veranstaltung ernst nehmen, die acht Grammys im Bereich Country und weitere acht in verschiedenen Gospel-Kategorien verleiht?
ednett am 13. Februar 2007 | 0 Kommentare
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ednett am 13. Februar 2007 | 0 Kommentare
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Als ich vor einem halben Jahr mal wieder ein Konzert von Kultur shock besuchte, wurde ich bitterlich enttäuscht. Die erwartete Balance von Gypsy und Punkelementen hatte sich verschoben zugunsten eines ziemlich heftigen Draufkloppens auf Gitarre, Schlagzeug, Geige und Bass - Punk pur mit leichten exotischen Balkan - Einsprengseln. Das kannte ich aus den vorherigen Konzerten und Platten ganz anders.So wurde die Anschaffung der neusten Platte erst einmal verworfen - es gab sinnvollere Anschaffungen........
Vor wenigen Wochen wurde ich zu meinem Glück doch noch einmal auf die CD aufmerksam gemacht - mir wäre ein schönes Kleinod entgangen.
Erstmal das Cover: da kniet ein Mann mit dem Pümpel (die taz nennt so das Ding, mit dem man das Clo reinigt) vor der Kloschüssel und illustriert damit den CD-Titel "We Came To Take Your Jobs Away".
Und dann die Musik: immer noch harte Riffs und schneller Punk, aber schön gemischt mit sentimentalen Osteuropa-Gesängen, türkischer Folklore, Polka und anderen traditionellen Ingredienzien.
Das Ganze ist jetzt nicht meine Platte des Jahres, aber eine CD, die immer mal wieder den Weg in den Player finden wird....
ednett am 12. Februar 2007 | 0 Kommentare
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