Freitag, 12. Januar 2007
"...super show! man hat vom sänger ständig die arschbacken gesehen. abgesehen davon fand ich super"


Reginastrafogna besucht ein Konzert mit Gogol Bordello



¶ Spocht
..dass die Fußballer von Bayer Leverkusen zum diesjährigen Wintertrainingslager ins wunderschöne Rom gefahren sind, ist hier eigentlich keine Erwähnung wert.
Wenn Sie aber dann zu einem Trainingsspiel gegen CISCO Roma (4. italienische Liga), dem aktuellen Verein des bekennenden Rechtsradikalen und Faschisten Paolo di Canio (siehe hier) antreten, dann ist das einfach nur erbärmlich.

Aber Fußball hat ja nichts mit Politik zu tun ....





fefegg auf flickr



Donnerstag, 11. Januar 2007
"....e a un dio fatti il culo non credere mai"

...und glaube niemals an einen Gott, für den du dir den Arsch aufreisst.

Fabrizio de André - Coda di lupo

hier gefunden



"Singen für Gerechtigkeit
Fabrizio de André, Sohn aus reicher Familie, der mit den Spielregeln seiner Herkunft brach, zu einem politischen Dichter wurde. Ein Anarchist, der von einer gerechteren Welt träumte und die an den Rand Gedrängten besang. In "Creuza de Mae" sind es die Matrosen, die Taschendiebe und die leichten Mädchen, die ein Festmahl im Schatten des Mondes feiern. In einem anderen Lied besingt De André einen schmächtigen Schuldeneintreiber, der Bettlern nicht nur die Schulden erlässt, sondern ihnen auch noch Geld schenkt."



Der MDR über den italienischen cantautori, der unzählige Bands in Italien inspiriert hat. Er starb vor genau 8 Jahren in Mailand an Lungenkrebs



Ich bin ja noch neu in der Welt des Bloggens. Deshalb habe ich mich gefreut , als ich die Seite Judiths Jukebox gefunden habe. Endlich eine Seite, die meinen Intentionen entspricht und mit der ein fruchtbarer Austausch möglich sein könnte.

Beim näheren Betrachten stellt sich aber heraus, dass hier unter der Tarnung einer Bloggerin Werbung für einen Tauschring betrieben wird. Sämtliche links in Artikeln und auf der Linkliste führen direkt oder indirekt zu diesem Tauschring.

Da komme zumindest ich mir ziemlich verarscht vor ......



Mittwoch, 10. Januar 2007
Also, ich finde ja klassischen (kubanischen) Son oder Salsa in seiner reinen Form ziemlich langweilig und nichtssagend.

Zwar habe auch ich die Buena Vista Social Club CDs im Regal stehen, gehört hab ich sie aber das letzte Mal vor gefühlten 50 Jahren.

Insofern hätte ich gewarnt sein müssen, als ich von der Veröffentlichung der CD "Rhythms del Mundo" aus dem Hause Buena Vista Social Club erfuhr., zumal die ursprünglichen Meister Ibrahim Ferrer, Compay Segundo und Ruben Gonzales inzwischen alle definitiv wissen, ob es ein Leben nach dem Tode gibt.

Aber die angekündigte Fusion von kubanischen Rhythmen mit englischen Popsongs klang interessant und vielversprechend - ist es aber nicht!

Mich langweilt die Platte zu Tode - alles plätschert so vor sich hin, man hört Songs, die man immer schon beschissen fand (z.B. "I Still Haven't Found What I'm Looking For " von U2) in nichtssagenden Versionen oder ärgert sich über das Nicht-Zusammen-Passen von englischen Texten zu kubanischer Musik (z.B. "Clocks" von Coldplay)

Also Fehlkauf - wenn da nicht drei Dinge wären.
Zum einen die Version von "Dancing Shoes" mit den Arctic Monkeys, welches ein wenig schräg klingt und ganz nett umgesetzt wurde.
Dann spendet man einen gewissen Betrag an das Artists Project Earth) für ihre "Stop Global Warming"- Kampagne - also hat man zumindest ein kleines gutes Werk getan.

Richtig klasse sind aber die zwei Versionen von "As times goes by" aus dem Film Casablanca.
Ibrahim Ferrer hat, kurz bevor er verstarb, diese s Stück noch eingespielt - und weil es so schön ist, gibts den Song direkt in zwei Versionen - einmal solo und am Ende als Duett mit Omara Portuondo.

Insgesamt kann man das Geld aber besser für Schokoriegel oder "Paris derniere"-CDs (wenn man auf originelle Cover-Versionen steht) ausgeben



Dienstag, 9. Januar 2007
« Sube sube que nos vamos pa las nubes »

Steig auf steig auf wir gehen zu den Wolken



Ein ganzer Sack unterschiedlicher Musikstile wird von den Bands, die das Genre prägen, miteinander verwoben


Funkhaus Europa über Mestizo-Sound