Freitag, 18. Mai 2007
“Ihr bis heute einziger weltweit bekannter Vertreter ist ANDY PALACIO, der sich durch ein besonderes Erlebnis im Nachbarland Nicaragua als 18jähriger entschlossen hatte, die verdorrenden Wurzeln seiner Kultur mit neuem Nährstoff zu versorgen. Auf ebenjenem Auslandstrip war er einem alten Garifuna-Mann begegnet, der der festen Überzeugung war, mit seinem Ableben würde die Sprache des afrokaribischen Volkes verloren gehen. Doch dann begrüßte ihn sein junger Bruder aus Belize in der gleichen Zunge. Andy erkannte in diesem Moment, dass es seines Engagements bedurfte, um die Garifuna-Kultur am Leben zu erhalten...“

snafu über Andy Palacio und seine Verbundenheit mit der Garifuna-Kultur



Mittwoch, 16. Mai 2007
"Auch wenn ein paar Inseln im Meer versinken, würden dafür doch weite Teile Sibiriens auftauen..."

Tschechiens Staatspräsident Václav Klaus offenbart in seinem Buch "Blauer, nicht grüner Planet - Was ist bedroht: Klima oder Freiheit?" eine ganz eigene Sicht auf die möglichen Folgen einer Klimakatastrophe....

aus der tagesschau



“Es klingt schräg, beim ersten Mal. Beim zweiten Mal auch.“

Theleprompt über Balkan Beat Box



Die meisten Verkehrsunfälle unter Alkoholeinfluss geschehen nach Angaben des Auto Clubs Europa (ACE) nicht an Karneval oder Silvester, sondern an Christi Himmelfahrt.






Foto von Natalia Dobryszycka aus ihrem schönen Fotoblog



Dienstag, 15. Mai 2007
"Wenn ich Kurt Beck sehe, ist meine Angst begrenzt"

Gregor Gysi im taz-Interview auf die Frage, ob er keine Angst habe, dass die Linkspartei durch eine verstärkte Orientierung der SPD nach links die mühsam errungenen Stimmen wieder verlieren könnte.



In den letzten beiden Monaten versteckte sich in den World Music Charts eine Platte aus Polen, dessen Hörproben ich äußerst faszinierend fand: Nina Stiller heißt die Interpretin der gleichnamigen CD und bis auf die Tatsache, dass es sich um eine polnische Sängerin handelt, weiß ich trotz intensiver Suche nichts über diese Platte.

Aber wichtig sind ja nicht irgendwelche Infos, sondern die Musik – und die hat es in sich: Elektronische Beats sorgen für einen dichten Soundteppich, auf dem dann die betörende Stimme Nina Stillers mit jiddischsprachigen Texten für einen eigentümlichen Gegensatz zwischen Tradition und Moderne sorgt. Bei einigen Stücken ist dies hervorragend gelungen – die digitalen Sounds geben den Songs eine eigene Note und erzeugen eine dichte Atmosphäre. Es gibt allerdings auch einige Lieder auf der Platte, die für mich nur schwer zu ertragen sind – die vorher sorgsame Balance verschiebt sich hin zu einer schwülstigen, elektronisch überladenen Ballade, der jede Ecke und Kante zu fehlen scheint.

Insgesamt ist die CD von Nina Stiller aber ein hochinteressanter und größtenteils gelungener Versuch, jiddischem Liedgut mittels neuer Sounds ein neues Gesicht zu verleihen.



Montag, 14. Mai 2007
» Si j’étais le gros gabian du bout du quai,
Dans le ciel bleu je ferais mon tour de chant,
Je gonflerais tous les voisins du quartier,
Je m’en battrais les couilles totalement.
Si j’étais le gros gabian du bout du quai,
Je me ferais des cures de poissons volants,
Après la sieste j’aurais bien digéré,
J’irais caguer sur la tête des méchants."


"Wäre ich die dicke Möwe am Ende des Kais
am blauen Himmel würde ich meine Sangestour machen
Ich würde all meine Nachbarn im Viertel nerven
Würd mir verdroschene Eier abholen
Wär ich die dicke fette Möwe am Ende des Kais
Würde im mich einer Kur mit fliegenden Fischen unterziehn
Nach der Siesta hätte alles gut verdaut
Ich würde auf die Köpfe der Bösewicher kacken“


Moussu T - Lo Gabian

hier gefunden